Von Waterloo in den Ersten Weltkrieg

43 geschichtsinteressierte Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe unternahmen im Juni 2017 eine Forschungsfahrt nach Belgien.


Von Waterloo in den Ersten Weltkrieg an einem Wochenende

Unter diesem Motto haben am 24./25. Juni 2017 43 geschichtsinteressierte Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe eine Forschungsfahrt nach Belgien unternommen. Forschungsziel: Erinnerungskultur und kollektives Gedächtnis: Wie gedenkt man so brutaler und unmenschlicher Ereignisse wie Schlachten und Kriege in angemessener Weise? Begleitet wurde die Fahrt von Frau Köppen, Herrn Haring und Herrn Lepping.

Auf dem Programm stand zunächst die Begegnung mit Napoleon, Wellington und Blücher in der Gedenkstätte der Schlacht bei Waterloo von 1815, bevor es dann zum Hauptziel der Fahrt ging, nach Ypern (flämisch: Ieper). Die Stadt lag im Ersten Weltkrieg vier Jahre lang im Zentrum der sogenannten Flandernschlachten (an denen auch Adolf Hitler teilgenommen hatte) und wurde damals vollständig zerstört. Dort besuchte die Gruppe den bedeutendsten deutschen Soldatenfriedhof in Langemarck sowie das Menentor, Gedenkstätte für die britischen Soldaten. Seit 1928 findet dort jeden Abend um 20.00 Uhr eine Zeremonie zur Ehre der Gefallenen statt, schon über 30.000 Mal insgesamt.

Am Sonntag stand der Besuch im Museum „In Flanders Fields“ auf dem Programm, dem bedeutendsten Museum des Ersten Weltkrieges in Kontinentaleuropa. Abgerundet wurde die Fahrt auf dem Rückweg mit einem kurzen Abstecher nach Brügge.

Zu weiteren Informationen und Fotos von der Fahrt gelangt man hier:
https://padlet.com/euregio/Belgien_2017

Belgienfahrt

 

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