Schlagzeilen

Lyrik in Zeiten von Corona

Mit Beginn der Schulschließung stand für viele Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland die Zeit plötzlich still. Keine Schule mehr, kein Unterricht mehr und kein Kontakt mehr zu Freundinnen und Freunden. Von 100 auf 0 in kürzester Zeit.

Diese Situation hat natürlich auch unsere Schülerinnen und Schüler vor eine völlig unbekannte Situation gestellt. Die Klasse 6b des Euro hat diese Zeit im di-gitalen Deutschunterricht auf lyrische Art und Weise verarbeitet, indem die Schülerinnen und Schüler ihre Gefühle, Gedanken, Ängste aber auch Hoffnun-gen verdeutlichen. In zehn Jahren werden sie uns aktiv an ein Stück Zeitge-schichte erinnern, von der wir alle ein Teil waren und die wir bewältigen muss-ten, z.B. durch Gedichteschreiben.

Viel Spaß beim Lesen und vielleicht findet man sich in dem ein oder anderen Gedicht auch selbst wieder und kann die Gedanken und Gefühle der Schülerin-nen und Schüler gut nachvollziehen.
Wir haben durch einen Elternkontakt die Möglichkeit, dass die Bewohner des Diepenbrockheims in Bocholt die Gedichte in der Morgenrunde vorgelesen be-kommen, um ihnen auch ein paar schöne Minuten am Tag zu schenken, in die-sen für uns alle schwere Zeiten. Danke an dieser Stelle für die Kooperation.

Sebastian Hüls


In der Corona-Zeit (Joscha)

Wenn ich zurück denk' an das Jahr
Als Corona noch nicht war.

Wir konnten in die Schule geh'n
Und auch noch unsere Freunde seh'n.
Papa war nicht oft zu Haus'
Man stand um 6 Uhr morgens auf.
Und danach, das war ein Muss,
Ging's zur Schule mit dem Bus.

Doch plötzlich ist Corona da
Und gar nichts ist mehr wie es war.
Wir dürfen keinen mehr besuchen.
Ja, das ist echt zum Fluchen.

Klopapier ist jetzt der Hit
Und auch Nudeln nehm' wir viele mit.
Vor den Läden gibt's Gerangel
In den meterlangen Schlangen.

Wir gehen täglich alle raus,
Denn langweilig ist es zuhaus.
Mit dem Rad geht's durch den Wald,
Eingekauft wird mit viel Sorgfalt.

Ich habe viel Angst – oh no!
Um Oma, Opa und Co.
Deshalb hoff' ich auf die Wende,
und dass Corona bald geht zu Ende.



Die Auswirkungen des Coronavirus (Jonathan)

Der Anfang des Jahres 2020 war noch ganz gut,
Doch jetzt brauchen wir viel Kraft und Mut.
Denn das Coronavirus kennt kein Erbarmen,
Deshalb dürfen wir uns nicht mehr umarmen.

Schulen und Läden bleiben geschlossen,
Die ersten Wochen wurden genossen.
Doch jetzt wird es langweilig,
Und nach und nach auch unheimlich.
Viele vermissen ihre Freunde,
Das nimmt ihnen ihre ganze Freude.

Viele Erwachsene bangen um ihren Job,
Sie wollen nur sagen: „Stopp!“

Nach den Osterferien sollten die Schulen geöffnet werden,
Aber die Regierung sagte, sie sollen in Ruhe gelassen werden.
Dafür gab es in anderen Bereichen Lockerungen,
Das stieß auf große Begeisterungen.

Viele Schüler haben genug vom Lernen allein,
Sie denken nur: „Ich will einfach mit den anderen Zusammensein.“
Doch Lernen ist wichtig, auf jeden Fall,
Sonst rauschen die Noten nach unten Knall auf Fall.
Nun sind wir in Woche sieben:
Und das ist jetzt echt nicht übertrieben.
Alle fragen sich: „Wann ist das zu Ende?
Wann gibt es endlich die gute Wende?“


Corona Zeit (Jonas)

Corona wird immer schlimmer,
jetzt lernen wir schon in unserem Zimmer.

Die Schulen sind geschlossen,
und wir haben die vergangene Zeit echt nicht genossen.
Die Läden machen jetzt auch schon dicht,
sie verkaufen nur noch mit Abstandspflicht.

Wir dürfen unsere Freunde nicht mehr sehen,
diesen Schritt könnten sie auch umgehen.
Wir hatten gehofft, es hört endlich auf,
doch nix da, es dreht jetzt erstmal richtig auf.

Es wäre so schön, wäre es vorbei,
schon in einer Woche oder zwei.
Stattdessen sitzen wir jetzt hier,
noch drei Wochen oder vier.


Corona-Virus (Nora)

Hey Coronavirus, dich gibt es noch nicht lange,
doch viele machen Hamsterkäufe und stehen wegen dir Schlange.
Nudeln, Reis und Erbsen gibt es schon nicht mehr,
Klopapier und Zewa schon lange leer.

Enkelkinder dürfen ihre Großeltern nicht mehr sehen,
sie würden am liebsten zu ihnen gehen.
Freunde treffen ist auch nicht erlaubt,
das Coronavirus hat uns unsere Freizeit geraubt.

Schule findet nun Zuhause statt,
dabei läuft nicht immer alles glatt.
Nach drei Wochen Homeschooling endlich frei,
doch Freunde sind immer noch nicht dabei.
Hinkelkästchen, Trampolin und spazieren,
Inliner fahren und beim Geocaching die Orientierung verlieren.
Schon sind die Ferien wieder vorbei.
Doch leider heißt es: Alleine lernen mindestens bis Mai.



Corona-Zeit (Jan)

Es kam so schnell und still.
Doch plötzlich war es da!
Die Schulen schlossen Flott.

Alles veränderte sich schnell.
Keine Treffen, keine Schule, kein Sport, kein…
Nachdem ganzen durcheinander,
dann wieder Ordnung, ABER auseinander!

Aufgaben kommen jeden Tag,
weil Langeweile keiner mag.
Man ist zu Haus und hat mehr Zeit,
das Virus ist nun überall und zwar weltweit.

Das Einkaufen wird schwer,
Hamsterkäufe hin und her.
Viele Läden schließen,
doch die Blumen draußen, die sprießen.

Die Zeit ist wichtig,
Die Menschen vorsichtig.
Ein Kontaktverbot ist da,
nicht jederman hält sich dran.

Ostern war anders…
Man feiert woanders.
Doch man hält zusammen,
anders als sonst.

Man trifft sich nicht mehr auf der Straße,
sondern per Telefon oder Karte.
Die Angst ist groß,
doch die Hoffnung größer…

Die Frage: Wieso reist der Mensch auf den Mond, wenn er die Erde noch nicht gut kennt?


Corona ist der Schreck der Welt (Johanna)

Corona ist der Schreck der Welt,
der uns zurzeit in Atem hält.

Die Schulen und Kitas schließen,
wie sollen wir nun bald die Ferien genießen?
Das Homeschooling stand vor seinem Beginn,
und ich bin nicht ganz bei Sinn.

Es ist nicht immer leicht,
doch WIR haben es allen gezeigt.

Die Ferien gehen los,
doch dieses Jahr werden sie nicht all zu groß.
Nichts kann man machen,
außer über Witze lachen.

Nach den Ferien soll es so weiter gehen?!
Dann brauche ich wohl neue Ideen.


Corona Zeit (Frida)

Ich sitze hier am Freitagmittag,
alles ganz normaler Alltag.

Doch ehe ich mich versehe,
und aus dem Bus gehe,
So ist die Schule aus,
erst gab es Applaus.

Doch später war es uns ein Graus,
denn die Corona-Zeit ist noch lang‘ nicht aus.

So sitzen wir Zuhause,
anstatt in der Schulpause.
Und ich mache meine Aufgaben,
das sind meine Vorgaben.

Es zieht sich über Wochen,
und fühlt sich an wie ganze Epochen.
In den Osterferien allein,
in meinem kleinen Städtlein,
länger als gedacht.

Bis Mai soll die Schule geschlossen bleiben,
solange müssen wir daheimbleiben.


Corona (Moritz)

Corona, furchtbar aber wahr.
Spaß macht´s keinem, das ist klar!

Wegen China und der Fledermaus
fällt bei uns die Schule aus.

Kein Mensch feiert mehr
und die Gassen bleiben alle leer.

Kann nicht mehr meine Freunde sehn,
und nicht mehr zu Oma und Opa gehen.

Schützende Masken sind nun Pflicht,
ob wir dieses wollen oder nicht.

Das find ich wirklich alles schrecklich
und alles für ganz lange – check ich.

Von mir aus könnt´s bald weitergehn,
damit WIR uns alle wiedersehn!


Der Coronavirus (Fatin)

Corona ist echt blöde
Und macht die Welt so öde.
Immer, immer bleibe ich Zuhaus.
Ich will aber auch mal raus.

Die Schulen sind geschlossen,
keine Tränen werden da vergossen.

Aber dann: Angela Merkel ist in Panik.
Ich mach mir Sorgen,
ich bin nicht mehr geborgen.
Ich fühle mich wie auf der Titanic.

Die Schule ist jetzt aus
und wir bleiben alle Zuhaus,
Ich bleibe lange im Bett,
bis der Papa mich weckt.
Das hat mich ganz schön erschreckt,
lieber bleibe ich im Bett.
Wir haben Angst, dass wir es kriegen,
vielleicht sogar im Liegen.


´CORONA´ (Franca)

Das Coronavirus ist weltweit,
wir sind dennoch alle lernbereit.
Wir haben´s langsam alle satt,
doch Corona macht uns sicher nicht platt.

Alle müssen zuhause bleiben,
und sich die Langeweile vertreiben.
Wir dürfen nicht mal raus,
doch eins sicher: Klopapier geht niemandem aus.

Corona ist der Schreck der Welt,
der uns zurzeit in Atem hält.
Wir sollen alle Masken tragen,
und auch noch jede Feier absagen.

Liebe Leute, passt gut auf,
ein Virus nimmt grad seinem Lauf!


Corona (Maximilian)

Plötzlich ist Corona da,
Das finden wir nicht wunderbar.
Das mit Corona ist echt wirklich wahr,
Doch wir sind ALLE füreinander da.

Wir müssen uns drauf einstellen,
deswegen dürfen wir nicht bei Freunden schellen.

Ostern ist nun da,
das finden wir wunderbar,
doch wir müssen zu Hause sein,
das ist doch so gemein.

Dann kommen jetzt Hausaufgaben der Schule daher,
man, Corona macht einem echt das Leben schwer.

Die Zeiten mit Corona sind sehr schwer
Und es werden auch immer mehr,
doch wenn jeder aufpasst, wie wäre das fair,
rückt Coronas Ende auch schneller näher.


Corona (Florian)

Dies ist ein Gedicht
über Corona, diesen Wicht.

In der Coronazeit dürfen wir nicht zur Schule gehn
und auch nicht unsere Freunde sehn.
Die Freunde und Verwandten sieht man über Zoom
und die Lehrer haben gerade viel zu tun.

Ich sitz zu Hause
und mach'ne Pause
Langeweile kommt auf,
wozu wird Corona gebraucht?

In der Schule gibt es nichts zu tun
und zum Essen gibt es heute Huhn.
Auf dem Tisch liegen ohne Arbeit meine Hände,
wann ist Corona endlich zu Ende?


Die Corona- Zeit! (Leni)

Corona ist eine schlimme Zeit
für die ganze Welt weit und breit.
Zuerst ist er in China ausgebrochen ,
da hat sich hier noch niemand verkrochen .

Auf einmal waren die Schulen geschlossen ,
da ist bei manchen Schülern ein Tränchen geflossen !
Anfangs war mir zuhause langweilig,
glaubt mir, ich mach das bestimmt nicht freiwillig!

Beim Einkaufen immer 2 Meter Abstand halten
diesen Stress möchte ich gar nicht behalten.
Die meisten kauften Toilettenpapier ,
und die Verkäufer sagten :,, Was läuft denn hier ? ‘‘

Wir haben jetzt schon so viel Zeit Zuhause verbracht,
Dass es so weit kommt, hätte ich nie gedacht .
Manche tragen schon Schutzmasken und Handschuhe
kommt Corona eigentlich irgendwann auch mal zur Ruhe ?

Zum Glück kann man sich per Video sehen,
sogar dafür würde ich früh aufstehen.
Ich wünsche, wir bleiben alle gesund,
und hoffentlich läuft bald alles wieder rund !


Corona (Paul)

Am Anfang schadete Corona Deutschland sehr,
und es wurden immer mehr.
Erst die Schulschließung,
und dann noch die Geschäfte.

Alles steht still,
weil man sich nicht anstecken will.
Alle räumen den Dachboden aus,
und entrümpeln danach das komplette ihr Haus.

Freunde treffen?
Kannst du vergessen.
Kontaktverbot und Abstand halten,
alle Regeln muss man noch verwalten,
und keiner weiß, ob sich alle dran halten.

Corona hilft der Umwelt sehr,
denn es gibt keine Flüge und Sonderfahrten mehr.


Corona (Tom)

Ich bin gut ausgeruht und darf lange schlafen.
Mein Bett ist seit ein paar Tagen mein sicher Hafen.

Ich habe keine Schule mehr, denn Corona ist jetzt da.
Keine Hausaufgaben. Ist das Leben nicht wunderbar?

Eigentlich bist du Corona doch gar nicht so gut,
es gibt sehr viele Beschränkungen und dabei bekommt man Wut.
Ich möchte mit meinen Freunden raus, doch ich darf es nicht.
Moritz, Jonas, Mats und Josh keinen krieg ich zu Gesicht.

Dieses Virus ist nicht lustig, viele Leute sterben.
Was soll das noch werden?
Ärzte, Pfleger und noch mehr
geben für Besserung ihre komplette Zeit daher.


CORONA, CORONA! (Joos)

CORONA, CORONA,
Geburtstag ohne Opa und Oma.
Händewaschen ist ganz wichtig,
aber mach es Bitte richtig.

Toilettenpapier gibt es nicht zu kaufen,
auch um Mehl und Nudeln muss man raufen.
Freunde treffen geht nicht mehr,
das fällt uns allen schwer.

Fußballspiele fallen aus,
denn wir bleiben Zuhaus.
Homeschooling ist der neue Schrei
und wir sind alle mit dabei.

In den Nachrichten hört man nur noch ein Wort,
CORONA, CORONA, wann bist du fort?


Vermissen!? (Jule)

Morgens früh aufstehen
mit meinen Freundinnen zur Bushaltestelle gehen.
Im Vierer sitzen,
und die Ohren spitzen.

Warten bis der Schulgong geht,
Herr Hüls kommt heute mal zu spät. (

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