Exkursion nach Groesbeek

Exkursion des Kurses Geschichte-Politik der Jahrgangsstufe 8 zum Freiheitsmuseum nach Groesbeek Zwei Teilnehmer berichten von ihren Eindrücken.


Der Euregionale Schulwettbewerb - Was ist das eigentlich?

Der Euregionale Schulwettbewerb ist ein Wettkampf zum Thema Grenzen und Freiheit ins besonders die Einzigartigkeit, dass es nun seit 75 Jahren Freiheit in Deutschland und Europa gibt. Der Wettbewerb bezieht sich besonders auf die Nachbarländer Deutschland und die Niederlande. Bei dem Wettkampf geht es aber auch darum, mit dem vielleicht unbekannten Nachbarn ins Gespräch zu kommen oder die Geschichte eines Landes besser kennen zu lernen. Um die Geschichte des Landes kennenzulernen besuchten wir das „Vrijheidsmuseum“ in Groesbeek.

Was haben wir dabei erlebt?

Das Museum, das wir besuchten, war ein Freiheitsmuseum. Insbesondere das Thema Freiheit und Krieg standen dabei besonders im Vordergrund. Außerdem erfuhren wir, dass es nicht immer so war. Beispielsweise war im Zweiten Weltkrieg die Freiheit nicht gerade selbstverständlich. Besonders spannend war der Luftschutzraum aus dem Zweiten Weltkrieg, bei dem ein Luftangriff nachgespielt wurde. Auch interessant war der Themenbereich Nieder¬land¬offensive, da es gerade bei uns ein regionales Thema war. Allerdings war es auch interessant mit den niederländischen Schülern ins Gespräch zu kommen, zum Beispiel bei den Workshops. Diese waren informativ, man musste beispielsweise Dinge aufschreiben, wie „was wäre, wenn die Grenzen nicht offen wären“. Dabei dachten viele übrigens an die Hagelslag Streusel, da man diese dann nicht mehr so einfach kaufen könnte. Zum Schluss lässt sich sagen, dass das Freiheitsmuseum definitiv zu empfehlen ist und auch spannend ist. Insgesamt gefiel es unserem Kurs sehr gut und alle waren begeistert von dem Tag im Nachbarland.
 
Paul, 8a


Exkursion ins Freiheitsmuseum

Wir, das heißt der GePo-Kurs der Stufe 8, nehmen in diesem Jahr am Euregionalen Schulwettbewerb teil. In diesem geht es darum seine niederländischen Nachbarn besser kennen zu lernen unter dem diesjährigen Motto: 75 Jahre Freiheit. Um uns dies besser möglich zu machen, fuhren wir am Donnerstag, 12.12.2019 auf Kosten des Wettbewerbs in das Freiheitsmuseum Groesbeek in den Niederlanden.

Zuerst wurden wir in dem Kinosaal empfangen. Dort wurde uns ein Film über den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit gezeigt. Anschließend konnten wir gemeinsam mit einigen niederländischen Klassen an verschiedenen Workshops teilnehmen. In dem Workshop, den eine Gruppe von uns besuchte, ging es z.B. um die EU und die Freiheiten, die wir seit ihrer Gründung genießen können. Zum Beispiel können wir in der EU ohne Grenzkontrollen frei durch ganz Europa reisen und es gibt keinen Zoll. Außerdem sichert die EU den Frieden in Europa, weil die Länder, die in der EU sind, eng zusammen arbeiten und einander unterstützen. Der Workshop fand in Deutsch und Niederländisch statt, aber vorwiegend in Niederländisch, da insgesamt nur 17 Deutsche und 80 Niederländer an diesem Tag teilgenommen haben. Trotzdem konnten wir alles ganz gut verstehen.

Anschließend wurden wir durch das Museum geführt, was sehr interessant gestaltet war. Es begann mit einer Simulation eines Bombenangriffes. In einem nachgebauten Luftschutzraum wurden entsprechende Geräusche abgespielt. Ein weinendes Baby, Bomben, die einschlugen und Schreie waren zu hören. Es hat sich sehr echt angefühlt und wir alle waren froh, als wir wieder draußen waren. Der Mann, von dem wir durch das Museum geführt wurden, hat viel von seinen persönlichen Erlebnissen aus dem Krieg erzählt. So fühlte sich alles noch echter an. Besonders erschreckend war, dass eine riesige Hakenkreuzflagge in einem der Gänge hing, die aus der Zeit der deutschen Besetzung der Niederlande stammte. So etwas ist in deutschen Museen verboten.
 
Nach der Mittagspause nahmen wir an zwei weiteren Workshops teil. In dem ersten ging es um Grenzen. Zum Beispiel Ländergrenzen, aber auch die Grenzen des Eigentums oder die Grenze, die jeden Menschen umgeben. Danach wurde die Führung durch das Museum fortgeführt. Wir kamen unter anderem an Säulen vorbei, die die Zahl der Kriegsopfer der beteiligten Länder zeigten. Überraschend für mich war, dass China nach Russland die meisten Toten zu beklagen hatte. Meistens verliert man aus den Augen, dass nicht nur Europa Kriegsgebiet war, sondern auch Teile der restlichen Welt.

Zum Abschluss versammelten wir uns noch einmal in dem Kinosaal, um einen letzten Film anzuschauen. Der Film handelte nicht von der Vergangenheit, wie man erwartet hätte, sondern von der Gegenwart und der Zukunft. Nur, weil es uns momentan gut geht, heißt es nicht, dass unsere Freiheit nicht auch heute von z.B. Terrorismus bedroht ist.

Wir alle fanden den Tag sehr lehrreich und können das Freiheitsmuseum in Groesbeek nur weiterempfehlen.

Maja, 8d


Exkursion nach Groesbeek

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