MINT-am-Euregio-Sek-I

MINT-am-Euregio-Sek-II

Die Räumlichkeiten des Fachs Biologie

Räume 28, 30, 33, 35

Im Jahr 2010 wurden die vier Biologiefachräume vollständig renoviert. Dabei wurde darauf Wert gelegt, dass in allen Räumen experimentiert werden kann. Alle Räume haben Gas- und Wasseranschlüsse am Pult. In zwei Räumen sind zusätzlich Gas- und Wasseranschlüsse für Schülerexperimente vorhanden. In Raum 30 sind aufgrund von 3 Gasabzügen gefahrlos Schülerexperimente möglich, bei denen gefährliche Dämpfe entstehen könnten.
Außerdem wurden alle Räume mit Beamern ausgestattet. Mithilfe von Laptops lassen sich dadurch Bilder an die Leinwand hinter der Tafel projizieren. Farbbilder, Animationen, PowerPoint-Präsentationen oder kurze Filmabschnitte sind so noch stärker in den Fokus gerückt.
Eine weitere gern genutzte Technik sind die Dokumentenkameras, die an die Beamer angeschlossen werden können. Mit ihnen können Gruppenergebnisse und Hefteinträge präsentiert werden oder kleine Präparate vergrößert werden. 

Sammlung

Die Sammlung liegt zentral und kann von den vier Fachräumen aus betreten werden.
Sie ist sehr groß und umfasst in einem Raum eine große Anzahl von Präparaten, Modellen und Arbeitsmaterialien die im Unterricht eingesetzt werden. In einem zweiten Raum ist die Möglichkeit zur Binnendifferenzierung gegeben. Sitzgruppen bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit ruhig zu arbeiten. Die Bibliothek und zwei PCs stehen dabei den Oberstufenschülern zum Beispiel bei Recherchen im Unterricht oder für die Facharbeit zur Verfügung.

Schule im Grünen

Neben den Räumen eignet sich auch die direkte Umgebung der Schule für Unterrichtsgänge. Das Euregio-Gymnasium liegt direkt am Stadtwald auf einem alten Hofgelände. Alte Baumbestände prägen das Bild. Neben Platanen stehen hier auch alte Nutzbäume wie zum Beispiel eine Kirsche und eine Marone. Auf dem Schulhof bietet sich die Untersuchung von Flechten und Moosen an, im Stadtwald können die Wildschweine und die Rehe beobachtet oder die Zersetzung von Laub untersucht werden.

Leistungsbewertung im Fach Biologie

Auszüge aus dem Curriculum

In Anlehnung an den gültigen KLP beschließt die Fachkonferenz Biologie, aus dem folgenden Katalog Beiträge zur Bewertung von Schülerleistungen in der Sekundarstufe I und II heranzuziehen.

  • Mündliche Beiträge wie Hypothesenbildung, Lösungsvorschläge, Darstellen von Zusammenhängen oder Bewerten von Ergebnissen
  • Analyse und Interpretation von Texten, Graphiken und Diagrammen
  • Qualitatives und quantitatives Beschreiben von Sachverhalten, unter korrekter Verwendung der Fachsprache
  • Selbstständige Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten,
  • Verhalten beim Experimentieren, Grad der Selbständigkeit, Beachtung der Vorgaben, Genauigkeit bei der Durchführung,
  • Erstellen von Produkten wie Dokumentation zu Aufgaben, Untersuchungen und Experimenten, Präsentationen, Protokolle, Lernplakate und Modelle
  • Erstellen und Vortragen eines Referates,
  • Führung eines Heftes, Lerntagebuchs oder Portfolios
  • Beiträge zur gemeinsamen Gruppenarbeit
  • Kurze schriftliche Überprüfungen

Kursfahrt Q2

Highlights und Angebote in der Biologie

Schlaglichter aus dem Unterricht

Sekundarstufe I

  • Präparationen: z.B. Schweineaugen, Muskelgewebe bei Hähnchenschenkeln
  • Exkursionen in den Stadtwald mit Laubstreuuntersuchungen und Wildschweinbeobachtungen, sowie tier- und pflanzenkundlichen Untersuchungen
  • Betreuung und Motivation der Schülerinnen und Schüler, bei Wettbewerben wie zum Beispiel „biologisch“
  • Biologische AGs (Schulgarten-AG, Aquarien-AG)

Sekundarstufe II

Genetisches Praktikum

  • Betreuung der Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung von Experimenten für ihre Facharbeiten in der Q1
  • Präparationen: z.B. der Niere im Rahmen eines Schwerpunktthemas
  • Zweitägiges gentechnisches Praktikum an der Universität Osnabrück
    Alle Leistungskurse im Fach Biologie der Qualifikationsphase I fahren für zwei Tage zu einem Laborpraktikum an die Universität Osnabrück. Hier schnuppern die Schülerinnen und Schüler der Q1 für zwei Tage das Laborleben an der Universität. Ein auf Schülerniveau abgestimmtes Programm ermöglicht den Schülern aufwendige genetische Methoden im Experiment selbstständig durchzuführen, die sie sonst nur theoretisch aus dem Schulbuch kennenlernen könnten.
    Das individuell zusammengestellte Programm ermöglicht den Schülerinnen und Schülern von der Herstellung eines genetischen Fingerabdrucks bis hin zu genregulatorischen Untersuchungen von Bakterienstämmen  einen umfassenden Einblick in reale, naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden.
  • Auf den Spuren des Neanderthalers
    Sowohl die Grund- als auch die Leistungskurse der Q2 fahren im ersten Halbjahr der Q2 an die Originalfundstelle von Überresten der Neanderthaler nach Mettmann. Pädagogisch und fachlich ausgearbeitete Workshops und Führungen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern direkt erfahrbaren Zugang zu den abiturrelevanten Inhalten der Humanevolution.
  • Ökologische Exkursion an und auf das Reeser Meer
    Im Rahmen des Inhaltsbereichs „Gewässerökologie“ unternehmen die Leistungskurse Biologie in der     Q1 eine  Exkursion an das Reeser Meer. Hier können die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung des Naturschutzzentrums Kleve freilandökologische Untersuchungen selbstständig durchführen und auswerten. Wesentliche Inhalte des Ökosystem Sees werden sowohl praktisch als auch durch einen Vortrag an die unterrichtlichen Inhalte geknüpft, aufgegriffen und vertieft. Selbst gekescherte Saprobien werden nach der erlebnisreichen Fahrt mit dem Forschungsschiff auf dem Reeser Meer im Labor mithilfe von Stereolupen und Mirkoskopen untersucht und ausgewertet.
  • Kursfahrten (z.B. Segeln auf dem Ijsselmeer oder Meeresökologie in Kroatien/Italien)
  • Betreuung der Schülerinnen und Schüler, die am Wettbewerb „Bio-Olympiade“ teilnehmen
    Als ein Baustein der individuellen Förderung und Forderung in der SII motivieren wir interessierte Schülerinnen und Schüler der Biologiekurse zu der Teilnahme an der  Biologieolympiade und begleiten sie bei ihren Vorbereitungen. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb gibt den Schülerinnen und Schülern bereits vor dem Besuch einer Hochschule die Möglichkeit, sich selbstständig mit biologischen Inhalten auseinanderzusetzten, die teilweise über den regulären Abiturstoff hinausgehen. In den vergangenen Jahren erreichten einige Schülerinnen und Schüler sogar die Teilnahme an der weiterführenden Runde.

Reeser Meer