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Biologie-Exkursion 2010

Der Biologie-LK bei der Arbeit

Eine Reise in die Gentechnik

Euregio-Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in die Zukunft

Bocholt- „Alles an Bord? - Ja, dann kann es ja losgehen!“ , sagte unser Lehrer Herr Dr. Schwöppe am Donnerstag morgen, dem 25.11.2010. So starteten wir vom Euregio-Gymnasium Richtung Osnabrück. Unser Ziel war die Universität von Osnabrück, wo wir, die Schülerinnen und Schüler des Bio-LK´s der Jahrgangsstufe 12, unsere theoretischen Grundlagen aus dem Unterricht mithilfe von Prof. Dr. Knut Jahreis in die Praxis umsetzten. Eine große Hilfe war dabei auch Katrin Fänger, die MTA des Schülerlabors.

Wir begannen unseren Tag direkt an der Universität und starteten sofort mit unserem ersten Versuch, nachdem wir eine kurze Einweisung in das Thema erhielten. Ziel war es, unseren eigenen genetischen Fingerabdruck ("Tatort, CSI-Miami" lassen grüßen) mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zu erstellen. Ein Highlight war, dass wir die Struktur unserer eigenen DNA sichtbar machten. Dies geschah durch die Gelelektrophorese (ein Verfahren zur Auftrennung von DNA-Fragmenten), welches man auch nicht immer zu Gesicht bekommt. Am Ende des ersten Tages bereiteten wir mithilfe eines unserer Mitbewohner, dem Darmbakterium "Escherichia coli" genannt K12, einen weiteren Versuch vor. Hierbei wollten wir herausfinden, wie die Gene an- und ausgeschaltet werden, die für die Regulation des Milchzuckerabbaus verantwortlich sind. Und dann endlich Feierabend und die Bakterien machten ihren Job machen.

Nachdem wir unsere Jugendherberge bezogen hatten, fuhren wir noch in die Altstadt, um den berühmten Weihnachtsmarkt zu besuchen. Leider alles geschlossen! So endete unser erster Tag in Osnabrück.

Der zweite Tag fing, für viele von uns zu früh (halb sieben morgens) an. „OWEIA!“. Jedoch waren wir alle auf die Versuche gespannt, die uns die nötige Motivation für den Tag gaben.

Kaum im Schülerlabor eingetroffen, starteten wir mit der Isolierung von Plasmiden, sogenannten „Gentaxis“, unserem letzten Versuch. Hierbei galt es mit Hilfe von Restriktionsenzymen (Molekulare Scheren) die ringförmige DNA der Bakterien aufzuschneiden und Fremd-DNA zu übertragen. Mithilfe dieser Gentechnik produzieren Bakterien menschliches Insulin. "WOW" was die so alles können.

Damit endete unsere Exkursion nach Osnabrück, die wir alle mit neuen praktischen Erfahrungen verließen, die uns auch bestimmt im weiteren Unterricht helfen werden.

Unser Fazit: Die Reise in das Schülerlabor ist auf jeden Fall lohnenswert.

Der Biologie-LK bei der Arbeit

 

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